Nachdem der LZ Eilshausen ein neues HLF20, pünktlich einen Tag vor der Weihnachtsfeier, abholen und bewundern durfte, beginnt jetzt die Phase das Fahrzeug in den aktiven Dienst zu stellen.

HLF2 Eils 1Da ist das neue HLF20 – es muss noch beklebt werden

Nach den Feiertagen wurde schon einmal fehlende Beladung ergänzt. Nun sind die Gerätewarte und die Mitglieder aus dem Arbeitskreis dabei, die Maschinisten an dem neuen Fahrzeug auszubilden. Auf dem Lehrplan standen neben der allgemeinen technischen Beladung besonders die technischen Einrichtungen in der Fahrzeugkabine, die Bedienung des Lichtmastes und der Feuerlöschkreiselpumpe. Natürlich wurde diese auch schon mal in Betrieb genommen und allgemeine Funktionen, wie das Ansaugen aus einem öffentlichen Gewässer, die Wasserentnahme aus dem Fahrzeugtank und bestimmte Pumpenprüfungen getestet und durchgeführt. Auch der Pump & Roll-Betrieb, also die Wasserabgabe während des Fahrbetriebes, wurden Schritt für Schritt einmal durchgespielt. Damit die Maschinisten das Fahrgefühl für das neue Fahrzeug bekommen, durfte auch eine Probefahrt nicht fehlen.

Damit das neue Fahrzeug pünktlich zur Jahresarbeitstagung im Februar in den Dienst gestellt werden kann, darf natürlich auch die Unterweisung der Mannschaft nicht fehlen.

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Der Stromgenerator wird eingefahren.

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Hier wird aus dem Brunnen Wasser angesaugt und wieder in den Brunnen zurück abgegeben.
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Gleich geht es los. Der Pump & Roll-Betrieb wird ausprobiert.

 

 

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Carsten Brünger, Bernd Günzel stehen mit Bernd Gante vor dem Geräteraum 5 und lassen sich die technischen Einrichtungen erklären

 

Dafür wurden mehrere Dienstabende eingeplant. Bernd Gante (Löschzugführer in Eilshausen) und der stellvertretende Gerätewart Timo Hägerbäumer erklärten den Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden das Fahrzeug. Bei diesen Diensten steht weniger die Fahrzeugtechnik in dem Vordergrund, sondern an welcher Stelle sich die gerade benötigten Gerätschaften befinden und wie diese zu entnehmen sind. In der Regel unterstützt zwar der Maschinist bei der Entnahme der Gerätschaften im Einsatzfall, jedoch kann dieser nicht überall sein. Darum ist es von Vorteil, wenn auch die Besatzung weiß, wo was ist. Grundsätzlich ist dieses Fahrzeug so aufgebaut wie unser erstes HLF 20. Auch ähnliche Geräte sind darauf verlastet. Kleinere erwähnenswerte Besonderheiten gibt es allerdings schon zu erklären.

Bevor allerdings das Fahrzeug endgültig in den Dienst gestellt werden kann, ist noch ein bisschen was zu erledigen.

 

Zum Verlauf:

Maschinisten, die in der ersten Phase nicht dabei waren, werden unterwiesen.

Kleine technische Anpassungen, die zwar nicht unbedingt relevant für die Indienststellung sind, werden vorgenommen

Die Fahrzeugbeklebung wird im aktuellen Design angebracht.

Die Feuerwehr will mit diesem Vorgehen sicherstellen, dass alle Kameradinnen und Kameraden auf dem gleichen Stand sind und sich sicher im Umgang mit diesem Fahrzeug ist. So wollen wir sicherstellen, dass zukünftige Einsätze weiterhin effizient und Erfolgsorientiert abgearbeitet werden können.

Nach der Beklebung, der In-Dienststellung und bei schönem Wetter folgt ein vollständiger Bericht.

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Bevor es jedoch losgehen kann, werden noch ein paar allgemeine Worte zu dem Fahrzeug gesagt.
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Einsatzhygiene wird auch bei der Feuerwehr in Hiddenhausen großgeschrieben. Deshalb ist auf neuen Fahrzeugen Standardmäßig ein Hygienebord eingebaut. Damit das aber nicht schon nach der ersten Benutzung kaputt geht, erklärt Timo Hägerbäumer die Benutzung des Hygieneboards. Zwar ist dies nur ein kleiner Punkt, jedoch wenn es mal kaputtgehen sollte, bedeutet das Mehraufwand für die Gerätewarte, dass zu verhindert gilt. 
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Eine weitere Besonderheit, ähnlich wie beim ersten Fahrzeug, ist der mobile Lichtmast. Da dieser bis zu 4 m telekopiert ausgefahren werden kann und an der Spitze eine relativ schwere Lichtbrücke aufgesteckt wird, besteht beim Einfahren die Gefahr, sich trotz Handschuhen Quetschungen der Hände zuzuziehen. Um dies zu verhindern wurde ein Modell gewählt, bei dem die Teleskopteil luftgedämpft ausgeführt wurden. Diese Funktion wird von Daniel Pilgrim und Florian Ruthe (stellvertretender Löschzugführer) überprüft.

 

Christopher Brockmeyer