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Endlich war es so weit. Das neue HLF 20 für den Löschzug Eilshausen konnte pünktlich zur Jahresarbeitstagung der Freiwilligen Feuerwehr Hiddenhausen im nun einheitlichen Design der Feuerwehr beklebt übergeben werden. Einen ersten Eindruck, wie das neue HLF 20 jetzt aussieht, kann man an den Fotos erkennen. Damit es nun auch noch offiziell in den Dienst gestellt werden kann, müssen noch ein paar Kleinigkeiten erledigt werden. Dies wurde am darauffolgenden Freitag nach der Jahresarbeitstagung erledigt. Doch zuvor stand auf dem Dienstplan die jährliche Unterweisung in das Sprungpolster. Damit auch weiterhin die Unfallzahlen so gering wie möglich bleiben, wurde der Unfallverhütungsdienst gleich mit durchgeführt.

 

 

 

 

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Der Gerätewart Jan Kuhle ging wie jedes Jahr die harten Fakten, die zu beachten sind, falls das Sprungpolster des Modells SP16 (SP = Sprungpolster, 16 = Rettungshöhe in m) einmal zum Einsatz kommen sollte, mit uns durch. Nach maximal 30 Sekunden sollte das Sprungpolster einsatzbereit sein und so wie auf dem Foto aussehen. Es wird allerdings nur dann aufgebaut, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft oder andere Möglichkeiten, z.B. eine Person aus einem brennenden Gebäude zu retten, nicht zum Ziel führen. Auch bei einer Rettung kann hier viel schief gehen.

 

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Hier sollte die Person hineinspringen.

 

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Seit letztem Jahr gibt es für die gesamte Feuerwehr Hiddenhausen ein einheitliches Konzept für die Atemschutzgeräteträger. Dieses regelt und stellt die einheitliche erweiterte Schutzausrüstung eines Atemschutzgeräteträgers im Innenangriff sicher. Um einige zu nennen: Holzkeile, Kreide, Bandschlingen, Schlaufen usw. Mit dieser Ausrüstung es nun möglich gewisse Such- und Angriffstaktiken, die es in der Feuerwehr gibt, im Ernstfall durchzuführen. In diesem Konzept wird nicht nur geregelt, was mitzuführen ist, sondern auch an welcher Stelle diese Gegenstände zu tragen sind. Das hat den Vorteil, dass sich Feuerwehrkamerad/innen bei Gefahr besser aushelfen können. Dieses Konzept wird hier gerade umgesetzt.

 

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Einige Gegenstände wurden im Zuge des Neuzuganges neu- oder ersatzbeschafft.
Damit die Kosten jedoch so gering wie möglich gehalten werden konnten, wurden viele Geräte, wie der HiPress vom LF10, wiederverwendet.

 

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Diese Eurobox beinhaltet Materialien für Verkehrsunfälle.
Da diese neu beschafft wurde und die Geräte darin auch, wurde diese Kiste auf noch eingepackte Werkzeuge hin geprüft und ausgepackt.

 

Am Ende des Abends konnte nun das neue Fahrzeug zum ersten Mal als „Einsatzbereit auf Wache“ bei der Leitstelle angemeldet werden und kann somit mit einer Gruppe, bestehend aus neun Kamerad/innen, zu einem Einsatz ausrücken.