Die Feuerwehr Hiddenhausen trauert um Ulrich Dockhorn. Ihr geschätzter und beliebter Kamerad ist am 24.06.2018 plötzlich und unerwartet im Alter von 68 Jahren verstorben. 

Für Ulrich Dockhorn war die Feuerwehr ein Teil seines Lebens. Im Jahr 1974 trat der damals 23-Jährige in die Freiwillige Feuerwehr ein.  Dort zeigte er sich sehr ehrgeizig. Nach der Grund- und Truppführerausbildung folgten der Gruppenführerlehrgang am Institut der Feuerwehr und die Beförderung zum Brandmeister. Uneigennützig stand der Verstorbene  immer dann bereit, wenn andere Menschen in Not geraten waren. Im Hauptberuf widmete sich Ulrich Dockhorn ebenfalls ganz den Aufgaben der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Als Mitarbeiter der Kreisleitstelle gehörte er über viele Jahre hinweg zum Disponententeam. Doch die Gesundheit machte dem engagierten Feuerwehrmann, der für seine ruhige und humorvolle Art bekannt war, schon damals zu schaffen. Im Jahr 1993 folgte deshalb der Übertritt aus der aktiven Wehr in die Ehrenabteilung.

Hier fand Ulrich Dockhorn schnell ein neues Aufgabenfeld: Mit großer Leidenschaft widmete er sich der Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung. Gemeinsam mit seinem „Partner“, der Puppe Fridolin  Brenzlig, verstand er es auf seine unnachahmliche Art, gerade die Kindergarten- und Grundschulkinder für das Thema zu begeistern. Jeder, der diese Momente miterleben durfte, hat gespürt, wie sehr ihm diese Schulungen am Herzen lagen.

 
Ulrich Dockhorn hinterlässt in der Feuerwehr Hiddenhausen eine Lücke, die nicht so schnell zu schließen sein wird.

 

Wir trauern gemeinsam mit seiner Familie und vielen Freunden um einen liebenswerten und engagierten Menschen. Möge er in Frieden ruhen.

  

Hiddenhausen, im Juni 2018

 

                    Mario Daume                                                            Wolfgang Hackländer

    (Leiter der Feuerwehr Hiddenhausen)                                          (Kreisbrandmeister)

Modullehrgang der Ausbildungsgemeinschaft Herford, Hiddenhausen und Vlotho

Herford/ Hiddenhausen/ Vlotho. Feuerwehrleute müssen über ein umfangreiches Fachwissen verfügen, die Technik beherrschen und dazu noch schnell sein, um im Notfall wirksam helfen zu können. Ohne eine gute Ausbildung ist das nicht zu schaffen. Für 20 Ehrenamtliche der Feuerwehren Herford, Hiddenhausen und Vlotho stand deshalb während der vergangenen Wochen der dritte Teil der Grundausbildung auf dem Programm. Am vergangenen Samstag (30.06.2018) endete der Lehrgang mit mehreren praktischen Übungen. Axel Freitag, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Herford, sowie seine Amtskollegen Bernd Gante (Hiddenhausen) und Sven Detering (Vlotho) lobten die Leistungen der Prüflinge.

3. Feuerwehrbrunch im Gerätehaus Schweicheln-Bermbeck

Hiddenhausen. Vertreter aus Rat und Verwaltung der Gemeinde Hiddenhausen, darunter Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer, haben sich am vergangenen Samstag (9.06.2018) über die Arbeit der Feuerwehr informiert.  Wehrführer Mario Daume hatte sie zum 3. Feuerwehrbrunch in das Gerätehaus des Löschzugs Schweicheln-Bermbeck an der Herforder Straße eingeladen.  In lockerer Atmosphäre kamen  die Feuerwehrleute und Gemeindevertreter schnell ins gemeinsame Gespräch.  Daume ist an einer vertrauensvollen und konstruktiven Zusammenarbeit sehr viel gelegen.  Das gemeinsame Frühstück und eine anschließende Vorführung boten dazu die beste Gelegenheit. „Wer sich gut kennt, der arbeitet schließlich auch gut zusammen!“, meinte der Wehrführer.

Ursprünglich ist die Feuerwehr gegründet worden um Brände zu bekämpfen. Doch mit dem verbesserten Brandschutz sind die Zahlen der Brandeinsätze stark zurückgegangen. Dafür jedoch nehmen die Zahlen der Umwelteinsätzen in den letzten Jahren stark zu. Die Folgen von Hitzewellen und Starkregen lassen die Pegel der Flüsse, wie der Else oder der Weser, stark ansteigen und Wasser über die Ufer strömen. Aber auch die Keller einiger Bürger standen so hoch unter Wasser, dass diese nicht mehr gegen die Wassermassen ankommen konnten und die Feuerwehr rufen mussten.

Passend zum schönen Wetter besuchten uns vom 27.04. – 29.04. die Kameraden aus der Partnerstadt Loitz in Mecklenburg-Vorpommern . Lange Zeit war Funkstille zwischen den beiden Feuerwehren, doch mit diesem Besuch sollte sich das ändern und alte Zeiten "wiederbelebt" werden.