bundesweiter warntag grafikNationale Warnzentrale des Bundes verschickt Testwarnmeldung der höchsten Stufe

Berlin/Bonn/Kreis Herford. Am Donnerstag (8.12.2022) findet zum zweiten Mal ein bundesweiter Warntag statt. Um 11 Uhr heulen in allen 16 Bundesländern die Sirenen. Während die Kommunen an diesem Tag Gelegenheit haben, ihre Warnkonzepte zu testen, soll  die Bevölkerung sensibilisiert werden. Erstmals kommt die Cell-Broadcast-Technologie in Deutschland zum Einsatz. Die Nationale Warnzentrale des  Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn verschickt dazu eine Testwarnmeldung der höchsten Warnstufe an sämtliche Mobiltelefone im Land. Experten schätzen, dass 50 Prozent der Geräte die Nachricht auch verarbeiten können und „Alarm schlagen“. Eine App ist dafür nicht erforderlich. Beim BBK steigt die Anspannung; denn der erste bundesweite Warntag vor zwei Jahren war ein glatter Fehlschlag.   

20220923 19212013 junge Feuerwehrleute beenden ihre Grundausbildung

Herford/Hiddenhausen/Vlotho. Feuerwehrleute müssen über ein umfangreiches Fachwissen verfügen. Nur so ist im Notfall  qualifizierte Hilfe möglich. 13 Ehrenamtliche aus Herford, Hiddenhausen und Vlotho haben Ihre Grundausbildung am vergangenen Wochenende (23.09.2022) mit Erfolg beendet. Mehrere praktische Vorführungen standen zum Schluss auf dem Schulungsplan. Herfords Wehrführer Karsten Buschmann und die beiden stellvertretenden Feuerwehrchefs aus Hiddenhausen und Vlotho, Nicholas Jost und Sven Detering, überzeugten sich vom guten Ausbildungsstand.  Detering sprach von einer tollen Truppe: „Bleibt weiter so neugierig auf die Feuerwehr!“

Ein Kleintransporter kommt auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und prallt vor einen Baum.

Flutmedaille bGedenkminute für die Opfer der Flutkatastrophe

Kreis Herford. Extremer Dauerregen führte im Juli vergangenen Jahres zur verheerendsten Naturkatastrophe seit dem 2. Weltkrieg. Besonders schlimm war die Lage im Südwesten der Republik. Tausende Helfer kämpften gegen das Flutchaos. Darunter 174 Feuerwehrleute aus dem Kreis Herford, die sich an den Aufräumarbeiten im Märkischen Kreis beteiligt hatten. Sie wurden am Montag im Kreishaus für ihren vorbildlichen Einsatz geehrt. Kreisdirektor Markus Altenhöner verlieh ihnen die Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Einsatzmedaille des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Bürgermeister aus dem Kreis Herford leisteten dabei Unterstützung.

Modulausbildung (Teile 1. und 2.)  beendetDSC 0659

Herford/Hiddenhausen/Vlotho. Die Feuerwehr-Einsatzabteilungen bekommen Verstärkung: Am vergangenen Samstag (10.09.2022) beendeten 22 Feuerwehrleute aus Herford, Hiddenhausen und Vlotho die ersten beiden Teile ihrer Grundausbildung. Während der praktischen Prüfung, die auf dem Gelände der Feuerwache Herford an der Werrestraße stattfand, zeigten die Anwärter, was sie in den vergangenen Wochen gelernt hatten. Am Ende zogen Sven Detering, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Vlotho, und Amtskollege Nicholas Jost aus Hiddenhausen ein positives Fazit. „Was Ihr gezeigt und geleistet habt, hat mir gefallen“, so Detering. „Macht weiter so!“

Rettungsdienst Herford und Feuerwehr Hiddenhausen im gemeinsamen Übungseinsatz20220614 202400

Herford. Schwebt ein Mensch nach einem Unfall in Lebensgefahr, zählt jede Minute. Notarzt und Notfallsanitäter übernehmen Hand in Hand die medizinische Versorgung, während die Feuerwehr für die technische Rettung zuständig ist. Ein solches Szenario haben der Rettungsdienst Herford und der Löschzug Hiddenhausen Schweicheln-Bermbeck am Dienstagabend (14.06.2022) gemeinsam geübt. Maxine Lindemann (20), Finja Höfer (21) und Marleen Bitter (21) standen dabei vor ihrer ersten großen Herausforderung: Sie absolvieren zurzeit ihre Berufsausbildung zur Notfallsanitäterin und übernahmen die Erstversorgung der „schwerverletzten Landmaschinen-Technikerin“. Am Ende zeigte sich Dr. Steffen Grautoff, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Herford, zufrieden. „Die Drei haben Ruhe bewahrt und die Lage professionell abgearbeitet.“